Projects and Participations

14.07.2017 – Performance 1 – Theater Pina Bausch 19h30 – Essen Werden – Germany

The first performance of Roberta de Lacerda’s project “Nobis Conecta” took place on the 14th of July 2017 as the completion of the master’s “Professional Media Creation”. The project has existed since 2015 and aims to connect artists from different disciplines to each other and to create joint performances in which the conection and communication with the audience should play an important role.

Nobis Conecta # 1 is a multimedial performance piece with dance, video, theater and music based on improvisation. There are four artists: The dancers Carolina Paludo Sulczinski and Mònica Sicart Adell (B.A. Tanz, 3. Jahrgang), cellist Jonas Wolf (M.A.
Musicology) and the performer Ottoline Calmeij Meijburg (Physical Theatre), who interprets part of the text “I am as you see me” by the brazilian writer and journalist Clarice Lispector – Roberta herself is also responsible for the audiovisual live effects.

The absence of a stage is intended to increase the concentration of the audience on the processual development of the play and to allow interactions with the actors. An attempt is made to grasp and understand how the protagonists are seen through the eyes of the public.

The event took place at the Theater Pina Bausch in Essen.

Here you can take a look on what happened there:

https://vimeo.com/228550138

 

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Dezember 2017 – Nobis Conecta at Ückendorf Kreativ.Quartier (Gelsenkirchen)

“Das Projekt “Momentum” ist die Zusammenarbeit von fünf KünstlerInnen, die sich im Herbst 2017 während der Co.Creation Residency Ruhr kennenlernt haben. Zusammen haben sie das Kreativ.Quartier Ückendorf näher betrachtet. Ihr Augenmerk legten sie dabei auf den Kontrast zwischen den oft so gegensätzlich wahrgenommenen Orten Künstlersiedlung Halfmannshof (“idyllisch”) und Bochumer Straße  (“urban”).

Die fünf KünstlerInnen Kaoutar Aboueloula-Peindl (Szenografin), Sabeth Dannenberg (Physical Theater Performerin), Ole-Kristian Heyer (Fotograf und Geograf), Milica Jojevic (Kulturwissenschaftlerin und Szenografin) und Roberta De Lacerda Medina (Videokünstlerin) näherten sich mit künstlerischen Mitteln ihrer verschiedenen Disziplinen den beiden erwähnten Orten an. Sie begegneten den BewohnerInnen, forschten auf und abseits der Straßen, vor und hinter Fassaden, um schließlich in der Interaktion eine modellhafte Performance zu entwickeln. Diese wurde im Dezember 2017 der Öffentlichkeit präsentiert und ist als digitale Dokumentation mit Text-, Bild- und Videomaterial nachzuvollziehen.”

VIDEO ALS INTERAKTION

WAS

Roberta: Meine Idee war es eine Video-Dokumentation zu entwickeln, die die verschiedenen

Realitäten der zwei Orte zusammenbringt. Sie sollte Nähe scha en, trotz der gefühlten und räumlichen relativen Distanz. Schon mit dem Dreh wollte ich in direkten Kontakt mit den Menschen auf der Bochumer Straße treten.

In der Zusammenarbeit mit den vier anderen KünstlerInnen dieser Gruppe wollte ich in meinem Video die verschiedenen Kunstformen zusammenbringen:

– Die Puppe, die die Bochumer Straße repräsentiert (Kaoutar)

– Ein Vogel, der die Natur, um den Halfmannshof verkörpert (Sabeth)

– eine begehbare Camera Obscura, in der man die Realität aus einer anderen Perspektive sehen kann, in Stille und im Dunkeln (Ole)

– eine fantastische Konstümidee, die selbst in der Dunkelheit der Kamera hervorsticht und dem Vogel Leben einhaucht (Milica)

Am Ende der Aufnahmen beschloss ich, mit einem abstrakten Video abzuschließen, in welchem ich Bildmaterial des gesamten Prozesses von Ole, Kaoutar und mir mischte. Es gab drei Arten von Material:

– Video-Geschichte von Marilinda

– Video-Geschichte des Vogels in der Straße mit Marilinda

– Videos von Natur, Straßen und dem Halfmannshof.

WIE

Roberta: Ich habe versucht aus den Ideen der anderen Projektbeteiligten eine Dramaturgie für diese beiden

Charaktere aus den verschiedenen Welten zu scha en, die sich in der Bochumer Straße für einen Moment im realen Leben nden und sich dann wieder verlieren.

In drei Aufnahmetagen und in Interaktion mit Bewohnern und Besuchern der Bochumer Straße, die ich mit einer kleinen Kamera Canon 600D lmte, zeichnete ich die Geschichte von “Marilinda” (Puppe) als Anwohnerin auf, die beschließt, die eigene Comfort Zone zu verlassen und ihre Straße mit mehr Intensität zu erleben. Der Vogel als Wesen, das nicht am Alltag teilnimmt, sollte in der heruntergekommenen Urbanität dieser Straße verloren wirken.

Die größte Herausforderung bestand darin, die Videodokumentation nicht nur als “Geschichtenerzähler” zu nutzen, sondern dazu eine Interaktion mit den anderen Elementen zu entwickeln. Dies kam in Sabeths Performance am Tag der Präsentation zusammen, indem sie als Vogel in ihr merkwürdiges Zuhause (Camera Obscura) im Halfmannshof zurückkehrte. Dort traf sie auf meine interaktive Video-Projektion, in der sie als Vogel ihren eigenen Erinnerungen auf der Bochumer Straße mit “Marilinda” erneut begegnete.

Den technischen Teil der Projektion auf einem so kleinen Raum unter Verwendung von Schwarzlicht durchzuführen war schwierig. Die Kamera, mit der Sabeth interagierte, um das Video sichtbar zu machen, identi zierte sehr gut die weißen Stellen des Kostüms. Da diese aber zu wenig waren, zog Sabeth sich In einem bestimmten Moment der Vorstellung weiße Handschuhe über und benutzte auch die weiße

Platte der Camera Obscura als Werkzeug, um ihre Erinnerungen sehen zu können. So wurde durch ihre Bewegung die schwarze Video-Schicht über dem eigentlichen “Erinnerungs-Video” freigelegt.

Sabeth: Es war sehr spannend für mich, das Video durch meine Bewegung am Mast freizulegen und auch meine Kostümkonturen und -Flächen dafür zu nutzen.

WARUM

Roberta: Unser erster Kontakt mit der Bochumer Straße war vor zwei Monaten. Es war

direkt schockierend zu sehen, dass diese Straße nicht nur eine Neubelebung im wirtscha lichen Kontext, sondern auch im sozialen und strukturellen Kontext benötigt.

Es gibt nur wenige Menschen, die dort noch überleben und versuchen, ihr Leben in einem täglichen Kampf zu halten, und jetzt Gefahr laufen, ihre Häuser, in denen sie für mehr als 30 Jahre lebten, verlassen zu müssen. Dies sind Menschen, die vermutlich keinen Kontakt zu Kunst und Kultur haben, nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil ihnen die Möglichkeit nicht geboten wird.

Mein Ziel war es, nicht nur eine einmalige Interaktion zu scha en und wieder wegzugehen, sondern auch am Leben dieser Menschen teilzunehmen. Zu hören, was sie zu sagen haben, um ihnen auch den Raum zu geben, von neuen Künstlern repräsentiert zu werden. Gleichzeitig wollte ich auch den Halfmannshof als einen lebendigen Ort hinweisen, an dem wir seit einigen Monaten lebten.

Here you can take a look on what happened there:


Be there or be Square – Art Walk Essen 2018

Be there, or be square
03.11.2018 im Forum Kunst und Architektur
Tanzperformance im Rahmen des ART WALK 2018 – Festival für Kunst und Kreativität

Konzeption: Samadhyana Company
Tanz: Danilo Cardoso
ChingMei Huang
Magdalena Öttl
Musik: Marco Girardin
Media: Roberta de Lacerda Medina

Die Samadhyana Company experimentiert in ihrem Stück “Be There Or Be Square“ mit der Unmöglichkeit eines Arrangements von Konsonanz und Dissonanz. Die Performance geht hervor aus dem Projekt “Von der Flucht zu den Künsten”, innerhalb dessen die Samadhyana Company die Wirkung von Kunst im Hinblick auf Integration untersucht. Finanziell gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, durchgeführt im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere, einem Projekt der ecce GmbH, außerdem gefördert vom Kulturbüro Essen und dem Förderfonds Interkultur Ruhr.


Trailer The Superhero Piece – Performing Group

Trailer The Superhero Piece – Performing Group
Konzept & Regie: Leandro Kees
mit Bianca Sere Pulungan und Constantin Hochkeppel
Dramaturgie: Laura Cadio, Mijke Harmsen.
Musik & Soundcollagen: Matin Rascher
Choregraphie: Bianca Sere Pulungan, Constantin Hochkeppel und Leandro Kees
Grafik und Video: Roberta de Lacerda Medina
Licht: Conrad Kausch
Probeleitung: Julia Mota Carvalho
Produktionsleitung: Laura Cadio, Martin Rascher
Gefördert durch tanzhaus nrw Düsseldorf; TanzFaktur Köln; Kulturamt der Stadt Köln, Referat für Tanz und Theater; Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Dastellende Künste.


Trailer Camouflage – Physical Monkey

Stückentwicklung & Performance: Sabeth Dannenberg
Dramaturgie & Co-Regie: Kristin Scheinhütte
Dramaturgische Beratung & Organisation: Christiane Holtschulte
Choreografische Beratung: Ives Thuwis (BE)
Coaching Mast & Coaching Choreografie: Chandra Malatitsch (PT), Ricardo Paz (PT)
Bühne & Kostüm: Milica Jojevic
Musik Gregor: Keienburg
Grafik: Erich Saar
PR: Rita Roring
Bodypainting: Sarah Pixner (CH)
Foto: Frequart (CH)
Videorealisation: Roberta de Lacerda Medina (BR).
Eine Physical Monkey Produktion in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster und die Kunststiftung NRW. Mehr Infos: physicalmonkey.com.


O. Messiaen (1908 – 1992) “Le Merle Noir” für Flöte und Klavier

Abschluss Konzert – Bianca Menezes
MA in Performance
Klasse Prof (stv.) Felix Reimann
mit Robert Weinsheimer – Klavier
Frederico Mendes – Tanz und Choreographie
Roberta de Lacerda Medina – Visuals
Sávio Martins – Bilder
Abre-te Cérebro – Produções Videos

25.06.2019 – Pina Bausch Theater – 19Uhr30
Folkwang Universität der Künste
Essen, Deutschland


MostraBrasil 2019 – Brasilinaische Fimlschau München

Teaser Video für MostraBrasil 2019


Trailer Die Große Wörterfabrik – Moneka Tanztheater

Produziert von Moneka Theater in Kooperation mit dem Maschinenhaus Essen

Künstlerische Leitung
Cinthia Nisiyama
Komposition
Miguel Martin/Joao Luis
Tanz/Choreografie
Cinthia Nisiyama/Bianca Pulungan
Schauspielerin
Maria Martin
Musikern
Miguel Martin/Joao Luis/Bruna Cabral/Bianca Menezes
Projektleitung
Karolina Maria Knoll
Bühnenbild/Gestaltung
Dimitrij Haak/Ekatarina Haak
Mentorin
Andrea Kramer
Video
Roberta de Lacerda Medina



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